Pressespiegel

Rehaklinik Bad Boll und Klinikum Christophsbad gehören zu Top-Kliniken 2019

Im bundesweit größten Krankenhausvergleich ermittelte das Nachrichtenmagazin Focus die Top-Kliniken, deren medizinisch-pflegerische Leistung und Reputation hervorragend sind. Das Klinikum Christophsbad wurde in Baden-Württemberg auf Platz 56 gewählt und erhielt eine Urkunde mit dem goldenen Focus-Siegel als „Top Regionales Krankenhaus 2019“. Neben der guten Gesamtbewertung des Klinikums honorierte das Magazin besonders den gerontopsychiatrischen Schwerpunkt „Alzheimer“. Hierfür gab es das goldene Siegel als „Top Nationales Krankenhaus“. Auch die Rehaklinik Bad Boll gehört im Bereich Orthopädie zu den Top-Rehakliniken Deutschlands.

„Die Auszeichnungen spiegeln den Einsatz der Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte sowie die Qualität ihrer Arbeit wieder“, so Bernhard Wehde, Geschäftsführer und Sprecher des Klinikums Christophsbad. Die Focus-Siegel gelten für das Klinikum Christophsbad sowie die Rehaklinik Bad Boll bis einschließlich Dezember 2020. Die große Focus-Klinikliste nennt die 700 Top-Fachkliniken Deutschlands für Geburten, Krebs, Rücken & Gelenke, Nerven & Psyche sowie für das Herz. Alleinige Auswahlkriterien für eine Platzierung sind die Empfehlungen durch die zuweisenden Ärzte, von Focus ermittelte Qualitätsdaten und ein Vergleich entscheidender Kennzahlen aus den medizinischen Qualitätsberichten der Kliniken.

„Das gute Ergebnis unterstreicht unsere besondere Reputation in Fachkreisen sowie das vielfältige Angebot. Medizinische Kompetenz und moderne Therapiekonzepte, ergänzt durch die örtlichen Naturheilmittel wie MineralTherme und Naturfango, haben zu einer hohen Patientenzufriedenheit und guten Behandlungsergebnissen in unserer traditionsreichen Fachklinik für Orthopädie, Schmerztherapie und Naturheilverfahren geführt“, erklärte Dr. Helmut Tüchert, Chefarzt der Rehaklinik Bad Boll.

 

Konsequent gegen Keime

Ein Symposium in Bad Boll zu multiresistenten Keimen (MRE) zeigt, wie wichtig stetige Hygiene ist. Die Rehaklinik Bad Boll erhielt ein Zertifikat für ihr Projekt.

Natürlicherweise ist der Mensch von vielen Bakterien besiedelt, an die er sich im Laufe der Evolution nicht nur gewöhnt hat, sondern die er braucht, um gesund zu bleiben. Auf der Haut und in den Schleimhäuten leben Millionen und im Dickdarm Milliarden dieser Mikroben. Gefährlich werden sie dann, wenn Infektionen mit diesen Erregern auftreten, wenn die Erreger resistent gegen Antibiotika sind (MRE) und wenn Menschen andere Grunderkrankungen haben und geschwächt sind.

Wie man mit diesem Problem umgehen kann, damit beschäftigte sich eine Fachtagung in der Rehaklinik Bad Boll unter der Federführung des Göppinger Gesundheitsamts, die von der stellvertretenden Amtsleiterin Dr. Nadja Mürter moderiert wurde. Der gemeinsame Tenor der namhaften Referenten war, dass ohne Hygiene von allen Beteiligten gar nichts gehe. Bei der Veranstaltung bekam die Rehaklinik Bad Boll vom MRE-Netzwerk das Zertifkat überreicht, das die besonderen Anstrengungen der Klinik im Bezug auf ein besonderes Hygieneprojekt würdigte.

Adalbert Küchler, der zuständige Dezernent im Göppinger Landratsamt, überreichte die Urkunde an den Chefarzt der Rehaklinik, Dr. Helmut Tüchert. Dieser stellte die Klinik und die besonderen Schutzmaßnahmen vor. Sein Fazit: Trotz multiresistenter Erreger sei eine sinnvolle Reha möglich. Man dürfe auch nicht vergessen, dass in einem öffentlichen Bad jeder zehnte Besucher einen VRE-Keim habe. Das sind spezielle Erreger im Darm.

„Uns im Göppinger Gesundheitsamt werden vermehrt MRE-Keime in verschiedenen Sorten von Tuberkulose über Haut- und Darmkeime gemeldet. Deshalb halten wir eine konsequente Hygiene in der Pflege, bei den ambulanten Pflegediensten, in den Heimen und in den Kliniken für unabdingbar und deswegen machen wir auch die Tagungen“, sagte Amtsleiter Dr. Heinz Pöhler. Nach einer Einführung von Dr. Alexandra Lang, was MRE-Keime sind, berichtete Marianne Weilguni aus der Praxis im Pflegeheim Aufhausen.

Hygieniker Kai Kilger gab Tipps zur Basishygiene wie Händedesinfektion und Behandlung von Wäsche und Einrichtungsgegenständen. Er erklärte die Infektionswege beispielsweise im Sanitärbereich und wie der Pflegende sich, den Patienten und Mitpatienten oder Bewohner durch strenge Hygiene schützen könne. Er unterschied dabei zwischen Maßnahmen bei einer Besiedelung mit Keimen und zwischen einer Infektion und machte sich für einen Hygieneplan in der jeweiligen Einrichtung stark.

Dr. Peter Weidenfeller vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg erläuterte die verschiedenen Formen der Multiresistenten Erreger. Ältere Menschen, Menschen mit Diabetes, mit chronischen Wunden oder Kathetern, Menschen, die Antibiotika bekämen, sowie verschiedene Berufsgruppen gehörten zu den Risikogruppen.

Die Erreger seien inzwischen ein globales Problem und auch MRSA sei nicht zu unterschätzen, wo es in Indien und in ganz Südostasien auch in Krankenhäusern viele Keimträger gebe. MRSA könne saniert werden, jedoch MRGN und VRE nicht. Weidenfeller wies auf die verschiedenen erforderlichen Hygiene- und Vorsorgemaßnahmen in Kliniken und bei Hausbesuchen hin und erläuterte die Übertragungsgefahr für und durch das Personal. Für Behandelnde  gebe es beim Gesundheitsamt verschiedene Infoflyer.

Bad Boll/ Annerose Fischer-Bucher (swp/22.10.2018)

Infoabend zum „VitalKonzept“ lockt zahlreiche Besucher in das VitalZentrum der Rehaklinik Bad Boll

„Fit & schlank mit der 21 Tage Stoffwechselkur des VitalZentrums.“ Unter diesem Motto informierten die Experten des VitalZentrums und der Rehaklinik Bad Boll am Mittwoch, den 28. Februar 2018 über das VitalKonzept. Der Andrang der Interessierten war überwältigend. Nach dem noch viele Stühle zusätzlich aufgestellt waren, um allen Besuchern eine Sitzmöglichkeit bieten zu können, stellten die Trainingsexperten Frau Keilwerth und Herr Tunc das Trainingskonzept und die Ernährungsexpertin Frau Braig das Ernährungskonzept vor.

Die 21 Tage Stoffwechselkur, auf welcher das VitalKonezpt beruht, ist aktuell in aller Munde. „Die intensive Betreuung während und nach den 21 Tagen durch ausgebildetes Fachpersonal aus den Bereichen Ernährung und Bewegung“, so die Geschäftsführerin der Rehaklinik Bad Boll, Birgit Kälbling, „ist ein zentraler Baustein unseres VitalKonzepts“.

Nach umfangreichen Informationen über den Ablauf und die Details der Stoffwechselkur konnten individuelle Fragen bei einem hochwertigen Eiweißdrink und leckeren Gerichten, welche während der Diätphase zu empfehlen sind, geklärt werden.

„Von der Theorie in die Praxis“ - bereits am darauffolgenden Freitag fiel der Startschuss für die ersten Kurzentschlossenen. Ob Mitglied im Fitnessclub VitalZentrum oder nicht – die attraktiven Preise und das fundierte Konzept überzeugten viele.

Falls auch Sie noch an weiteren Informationen zum VitalKonzept interessiert sind, finden Sie diese auf unserer Homepage www.badhaus-bad-boll.de. Gerne beraten Sie die Ernährungsexperten der Rehaklinik Bad Boll (Tel. 07164 81-219). Für alle Festentschlossenen findet am Donnerstag, den 19.04.2018 der nächste Einstiegsabend statt.

"Unternehmen als sozialer Bürger"


Landrat Edgar Wolff (li.) übergab die Staufermedaille und die dazugehörige Urkunde des Ministerpräsidenten an Herrn Wehde

Eine Staufermedaille und 50.000 Euro-Spende für soziale Zwecke

 

Im Rahmen der Veranstaltung „Unternehmen als sozialer Bürger“ wurde Bernhard Wehde, dem Geschäftsführer des Christophsbads, die Staufermedaille für besondere Verdienste um das Land-Baden-Württemberg verliehen. Der Festakt erhielt einen besonderen Akzent durch die überraschende Spende von stolzen 50.000 Euro an die Dr. Heinrich Landerer-Stiftung seitens der Gesellschafter des Christophsbads.

 

Die Staufermedaille, eine persönliche Auszeichnung des Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg Winfried Kretschmann, wurde Herrn Wehde vom Landrat des Landkreises Göppingen Edgar Wolff im Beisein vieler Gäste, Mitarbeiter, Freunde und der Familie überreicht. Angeregt worden war die Verleihung durch Frau Jutta Schiller, die Herrn Wehde seit vielen Jahren als ehrenamtlich Engagierten in der Patientenstiftung kennt. Im Bewusstsein, dass mit der Ehrung auch viele Nahestehende und alle Helfer und Mitstreiter gemeint sind, dankte Bernhard Wehde allen herzlich. In seinem Dank betonte er, dass ehrenamtliche Arbeit ein gutes Lebensgefühl stärkt und dass dieses Engagement durch Anerkennung des Einzelnen aus der Gemeinschaft heraus gesellschaftlich und in Unternehmen verstärkt wird.

 

Wolf Ulrich Martin, IHK Präsident der Bezirkskammer Göppingen, Matthias Einwag, Hauptgeschäftsführer der BWKG, Mario Bayer, Vorsitzender NWZ Gute Taten e.V., Jutta Schiller, ehem. Landtagsabgeordnete für den Landkreis Göppingen, Dr. Ulrich Pross, Geschäftsführer Dr. Landerer Söhne GmbH, und Landrat Edgar Wolff trugen in Vorträgen und Grußworten zum bürgerschaftlichen und unternehmerischen sozialen Engagement sowie seiner Bedeutung für die Gemeinschaft vor. Alle Verbände und Initiativen lobten das hohe Engagement, die Ideen und die Verlässlichkeit von Herrn Wehde.

 

Mit der Bekanntgabe der Spende in Höhe von 50.000 Euro zu Gunsten der Dr. Heinrich Landerer Stiftung sorgte Dr. Ulrich Pross für eine besondere Überraschung bei den Gästen und für viel Freude bei dem Vorsitzenden der Stiftung Bernhard Wehde. Herr Wehde sei als Geschäftsführer eine „Ausnahmeerscheinung“, da er den „Spagat zwischen Kommerz und Caritas“ wage und beherrsche, so Dr. Pross. Auch 165 Jahre nach Entstehung des Christophsbads lebt Herr Wehde das vor, was der Gründer Dr. Heinrich Landerer auch lebte. Er setzt sich nämlich als Unternehmer auch für die Belange der Allgemeinheit. „Wir sind stolz auf Sie und wissen jetzt, dass der richtige Mann an der Spitze des Christophsbads steht“, so Dr. Pross. Mit der Spende möchten die Gesellschafter das soziale Engagement des Christophsbads unterstützen und damit viele weitere humane und hilfreiche Projekte auch für die Bewohner und Patienten ermöglichen.

 

Qualitätsverbund Gesundheit feiert Jubiläum

Zehn Jahre gemeinsam für die beste Reha – dies ist ein Grund zum Feiern: Der Qualitätsverbund Gesundheit, zu welchem die Rehaklinik Bad Boll als Gründungsmitglied zählt, blickt auf zehn erfolgreiche Jahre seines Bestehens zurück. Anlässlich des ersten runden Jubiläums hatte der Verbund von inzwischen 29 weiteren Rehabilitationseinrichtungen am 17. November zu einer Jubiläumsveranstaltung ins Kurhaus Bad Rappenau eingeladen.

Die medizinische Rehabilitation ist ein wichtiger Bestandteil zur Erhaltung und Wiederherstellung von Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Arbeitsfähigkeit. Der demografische Wandel, die Verlängerung der Lebensarbeitszeit, aber auch steigende Anforderungen im Beruf verbunden mit dem Wandel hin zur Arbeitswelt 4.0 bringen zum Teil ganz neue Krankheitsbilder mit sich, auf die sich nicht nur die Arbeitnehmer und Unternehmen einstellen müssen, sondern auch Leistungserbringer in der Rehabilitation sowie die Renten- und Krankenkassen. Gemeinsames Ziel ist die Erhaltung und Wiederherstellung von Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Arbeitsfähigkeit.

Dies lässt sich durch eine konsequente Weiterentwicklung von rehabilitationsmedizinischen Therapien sowie durch eine möglichst gute Qualität in der Behandlung erreichen. Um dies zu gewährleisten, wurde vor zehn Jahren der Qualitätsverbund Gesundheit ins Leben gerufen. Das Motto „Gemeinsam für die beste Reha“ vereint inzwischen 30 Rehabilitationseinrichtungen mit rund 5.000 Betten in dem Bestreben, die Qualität ihrer Leistungen zu verbessern, voneinander zu lernen, Qualitätsmanagement zu optimieren und die Wirksamkeit der Rehabilitation unter Beweis zu stellen.

In der Rehaklinik Bad Boll finden Sie „Alles unter einem Dach“ von der Prävention bis zur Nachsorge. Zum Leistungsspektrum gehören ambulante und stationäre Rehabilitationsverfahren, Anschlussheilbehandlungen für alle Krankenkassen und Rentenversicherungsträger sowie Nachsorgemaßnahmen der Rentenversicherung (ASP, IRENA) angeboten. Des Weiteren werden Heilmittel auf Rezept (alle gesetzlichen Krankenkassen und Privatkassen), Privatangebote für Selbstzahler (ambulant und stationär), die Präventionsprogramme Betsi und Balance PLUS der DRV und ambulante Vorsorgeleistungen („offene Badekuren“) angeboten.

 

Weitere Informationen zum nachlesen finden Sie in der Ausgabe des  KU Gesundheitsmagazin 02/2018 Mediengruppe Oberfranken- Fachverlage GmbH & Co. KG  (3.3 MB)

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