Historie

Ein kleiner Streifzug durch die Geschichte des Kurhauses.

2013

Das Klinikum Christophsbad übernimmt 100 % der Geschäftsanteile der Rehaklinik Bad Boll.

2008

Eröffnung des Badhauses Bad Boll.

2006

Fertigstellung des neuen Bettenhauses und gleichzeitig Spatenstich für den 2. Bauabschnitt – Neubau des Badhauses mit MineralTherme, Sauna und Vitalzentrum.

1999

Die Diakonie Stetten e. V. kauft das Kurhaus in Bad Boll und übernimmt 99% Geschäftsanteile, die Herrnhuter Brüdergemeine/ Evang. Brüder-Unität behält 1%.

1976

Einweihung der MineralTherme.

1950

Bundeskanzler Adenauer sprach anlässlich einer CDU-Tagung im Haus, ein zweiter Besuch folgte 1954.

Nach 1945

Das Haus beherbergt viele Flüchtlinge – es wird zur Geburtsstätte der Evangelischen Akademie und der Kirchenleitung der Herrnhuter Brüdergemeine im Westen.

1940

Das Kurhaus muss für die Einrichtung eines Lazaretts geräumt werden.

1920

Die Erben von Christoph Blumhardt schenken der Herrnhuter Brüdergemeine/ Evang. Brüder-Unität das Anwesen.

1880

Christoph Friedrich Blumhardt, ebenfalls Pfarrer, übernimmt nach dem Tode seines Vaters die Leitung des Hauses und wendet sich den sozialen Nöten der Menschen seiner Zeit zu. Am 5. Oktober 2014 wurde die Blumhardt-Sozietät gegründet, welche die wissenschaftliche Aufarbeitung der noch vorhandenen Archivalien Christoph Blumhardts und seiner theologischen-ethischen Arbeiten anregt. Weiter Informationen finden Sie unter dem Link https://www.blumhardt-sozietaet.de/.

1852

Johann Christoph Blumhardt, Pfarrer in Möttlingen, kauft mit Hilfe von vermögenden Freunden das Haus. Die charismatische Gestalt Blumhardts zieht vor allem Menschen mit seelischen Nöten nach Bad Boll.

1833

Zum ersten Mal werden Fangopackungen aus fein gemahlenem Posidonienschiefer angewendet.

1830

Umbau des alten Hausteils; die neue Gesamtanlage hat bis heute ihre äußere Gestalt nicht wesentlich verändert.

1823-1825

Neubau des Bades unter König Wilhelm I. von Württemberg. Ein Großbau im neoklassizistischen Stil entsteht.

1596

Johannes Bauhinus berichtet dem Herzog sehr ausführlich in seinem Werk "Historische Beschreibung fast aller heilsamen Bäder und Sauerbrunnen… insonderheit aber von dem Wunderbrunnen und heilsamen Bad zu Boll im Herzogtum Württemberg."

1595

Herzog Friedrich I. von Württemberg lässt einen Brunnen graben und eine Schwefelquelle fassen. Noch im gleichen Jahr erhält Heinrich Schickhardt, der Hofarchitekt des Herzogs, den Auftrag, ein "stattliches Bad" zu erbauen. Ende 1597 ist das Haus mit einem "Lustgarten" im Wesentlichen fertig gestellt.